Schon seit vielen Jahrzehnten wird Gesundheit nicht allein als Gegensatz zu Krankheit definiert, sondern als Zustand einer umfassenden Integrität menschlichen Seins. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat dies bereits 1946 mit folgenden Worten ausgedrückt : Gesundheit ist ein Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein das Fehlen von Krankheit und Gebrechen.
Diesen Zustand vollkommenen Wohlbefindens überhaupt zu erreichen und dann auch zu erhalten, stellt eine große Herausforderung im Leben jedes Einzelnen dar. Es handelt sich um einen dynamischen Prozess, bei dem die einzelnen Variablen immer wieder nachgesteuert werden müssen und der zudem ein intaktes Lebensumfeld benötigt. Dabei ist unabhängig von den subjektiven Vorraussetzungen und individuellen Möglichkeiten des jeweiligen Menschen die Schaffung und Erhaltung der Grundbedingungen eines gesunden Lebens auch zu einem erheblichen Anteil Aufgabe staatlicher Institutionen.
Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten Rheinland-Pfalz beschäftigt sich dabei unter anderem mit allen Fragen, die sich um eine gesunde Umwelt ranken, um gesundheitliche Fragestellungen bei Umwelteinwirkungen physikalischer (z.B. Staub, ionisierender/nicht ionisierender Strahlung, Lärm, elektromagnetische Felder), chemischer (z.B. Ozon, Blei) oder biologischer Art (z.B. Schimmel), um die Tiergesundheit, die Bekämpfung von Erkrankungen, die vom Tier auf den Menschen übertragen werden können und um sauberes und gesundheitlich unbedenkliches Wasser.
Außerdem begleitet das Umweltministerium auf Landesebene und in länderübergreifenden Gremien die vielfältigen Aktivitäten der WHO und der Europäischen Union im Bereich Umwelt und Gesundheit.

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